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Allgemeine Information

Alles was Sie wissen sollten!

Parkettboden in seinen vielen Variationen ist ein Thema für Experten. Mit unserer Fachberatung und riesigen Auswahl können wir Ihnen garantieren, für Sie das richtige Produkt zu finden.


 


Wir möchten hier allgemeine Informationen geben, welche unterschiedlichen Holzböden es gibt und Ihnen helfen, das richtige Produkt für Sie zu finden.


Welche Hauptunterschiede bei Parkettböden gibt es?

Massivholzdielen

Massivholzdielen bestehen aus einem Stück Holz (massiv) und haben ein großflächiges Format. Wenn sie zur Fixierung auf Unterkonstruktion vorgesehen sind, beträgt die Stärke meist 21 mm, ist aber auch schwächer, wenn zur vollflächigen Verklebung vorgesehen.

Massivholzdielen gibt es in verschiedenen Holzarten. Da diese Dielen aber massiv sind und nicht wie bei Fertigparkett mehrschichtig verleimt sind, ist hier besonderes Augenmerk auf das Quell- und Schwindverhalten der Holzarten zu werfen.

Das besondere an Massivholzdielen ist Ihre einzigartige Optik. Wegen der massiven Ausführung kommen hier die Holzstruktur, Äste,... einfach am besten zur Geltung. Die Hersteller haben hier bereits eine Vielzahl an verschiedenen Oberflächen entwickelt - geschliffen und geölt, gebürstet, geschruppt, handgehobelt, gealtert,... Es gibt hier eine schier endlose Auswahl.

Bei den Holzarten hat sich Eichenholz hier sehr stark etabliert. Dieses ist aufgrund seiner Härte und geringen Dimensionsänderung sowie seiner großen Individualität besonders gut geeignet.

Die Verlegung von Massivdielen erfolgt entweder genagelt oder geschraubt auf Unterkonstruktionshölzern oder einem Blindboden. Manche Hersteller haben auch spezielle Krallensysteme im Programm. Die gängigste Verlegetechnik ist die vollflächige Verklebung mittels dauerelastischem Klebstoff, direkt am Untergrund. Da hier auch Dielen mit 15 mm Stärke geeignet sind, eignet sich diese Variante als ideale Alternative zu Fertigparkettböden und ist auch auf Fußbodenheizungen möglich.

Massivholzdielen sind edel, robust und wertbständig. Ideal für Menschen, die diese Eigenschaften schätzen und sich von der Masse abheben wollen.

2-Schicht Parkett

Zwei-Schicht-Parkett ist eine Mittellösung zwischen Massivparkett und 3-Schicht-Fertigparkett und versucht die Vorteile beider Produkte in sich zu vereinen.
Zunächst einmal besteht dieser Parkett wie es der Name schon sagt aus zwei Schichten. Die obere Schicht, die auch als Nutzschicht bezeichnet wird, besteht aus Massivholz. Die untere Schicht macht sich die Tatsache zu nutze, dass es eigentlich keine Rolle spielt, ob diese Schicht, die man niemals sieht, aus Massivholz gefertigt ist oder einem anderen Material, das vor allem billiger, unter Umständen aber auch stabiler ist. Meist wird für die untere Schicht eine Mehrschichtplatte verwendet, manchmal aber auch ein querverleimtes Massivholz. Dies kann interessant sein, wenn man sich für ein eher weiches Holz bei der Nutzschicht entscheidet und dann durch das Trägerholz trotzdem nicht auf Stabilität verzichten muss.

Daneben ist diese zweite Schicht aber vor allem wichtig, weil sie dafür sorgt, dass die Bewegungsfreiheit des Massivholzes einschränkt ist. Je nach Luftfeuchtigkeit dehnt sich der arbeitende Naturstoff Holz nämlich aus oder zieht sich zusammen, was man in der Fachsprache auch als Quellen bzw. Schwinden bezeichnet. Durch die untere Schicht wird die obere Massivholzschicht aber an diesen Bewegungen gehindert und der Parkettboden neigt weniger dazu, sich zu verziehen.

Wer einen Zwei-Schicht-Parkett erwirbt, muss keine Qualitätsabstriche machen, denn die Nutzschicht von Massiv- und Zwei-Schicht-Parkett ist grundsätzlich gleich. Dies hat damit zu tun, dass Parkett natürlich nur soweit geschliffen werden kann, bis das Nut- und Feder-System beginnt. Außerdem eignet sich Zwei-Schicht-Parkett im Gegensatz zu Massivparkett besser für Fußbodenheizungen und ist daher sehr interessant. Dies hat mit der meist geringeren Gesamtstärke zu tun, die dafür sorgt, dass die Wärme einer Fußbodenheizung besser durch den Parkett durchdringen kann. Allerdings ist auch nicht jeder Zwei-Schicht-Parkett für Fußbodenheizungen geeignet bzw. unter gewissen Umständen kann eine Fußbodenheizung grundsätzlich nicht mit Parkettboden betrieben werden. Das hat aber vielmehr mit der Verlegart zu tun und nicht unbedingt mit der Parkettart. Außerdem sind hier natürlich immer die Angaben der Hersteller zu beachten.

Ebenso wird 2-Schichtparkett wegen seiner geringen Gesamtstärke von meist 8-12 mm oft im Renovierungsbereich eingesetzt, da hier die Materialstärke meist eine wichtige Rolle spielt.

Die Verarbeitung erfolgt beim Zwei-Schicht-Parkett wie beim Massivparkett meist auch durch Verkleben und zwar vollflächiges Verkleben. Dies ist allerdings einfacher zu bewerkstelligen als beim Massivparkett, weil bei Zwei-Schichten-Parkett schon eine fertige Oberfläche aus mehreren Parkettstäben besteht, die eben ein schnelles Verlegen begünstigt, das auch von handwerklich begabten Laien durchgeführt werden kann. Aus ökologischer Sicht ist Zwei-Schicht-Parkett ebenfalls zu empfehlen, da er den Rohstoff Holz nicht sinnlos verschleudert, sondern nur für die Nutzschicht edles Holz verwendet und für die Trägerschicht auch minderwertige Holzsorten heranzieht. Dies schont natürlich auch den Geldbeutel, denn im Vergleich zum Massivparkett sind die Kosten für Zwei-Schicht-Parkett geringer.

Vorteil beim 2-Schichtparkett ist weiters, dass hier auch Fischgrätmuster, sowie symmetrische Verlegeverbände möglich sind.

Nachteil von 2-Schichtparkett ist, dass hier meist nur kürzere Stäbe als beim 3-Schichtparkett oder bei Massivdielen erhältlich sind. Bei einem Schiffsbodendesign ist der Unterschied nicht zu erkennen. Wenn man aber eine Langdiele möchte, ist die Auswahl beim 2-Schichtparkett aber etwas eingeschränkt.

3-Schicht Parkett

Die meisten Verbraucher entscheiden sich heute für 3-Schicht-Fertigparkett, wenn sie ihren Wohnraum mit einem edlen Bodenbelag versehen wollen, denn bei Fertigparkett handelt es sich um eine Parkettart, bei der das Preis-Leistungsverhältnis besonders gut ist. Grundsätzlich besteht Fertigparkett ähnlich wie der Zwei-Schicht-Parkett aus mehreren Schichten. Die eigentliche Nutzschicht ist hier nur noch 2 bis 4 mm dick. Allerdings befindet sich diese Schicht direkt auf einer Trägerschicht aus billigerem aber trotzdem stabilem Nadelholz oder einem anderen Holzwerkstoff. Darunter ist der sogenannte Gegenzug. Dieser verhindert das "Schüsseln" der Parkettdielen und ermöglicht damit auch eine einfache "schwimmende" Verlegetechnik. Die verschiedenen Schichten sind beim Fertigparkett fest miteinander verklebt.

Dieser Aufbau des Fertigparketts sorgt vor allem dafür, dass sich der Parkett bei normalen Raumklima so gut wie nicht verwerfen kann, das bedeutet das Quellen und Schwinden - also das Ausdehnen und Zusammenziehen des Holzes - wird beim Fertigparkett auf ein Minimum reduziert und dies hat die positive Folge, dass Fertigparkett im Gegensatz zu anderen Parkettarten schwimmend verlegt werden kann. Eine vollflächige Verklebung ist bei fast allen Fertigparkettarten aber ebenso möglich und oft auch zu empfehlen.
Ursprünglich wurde Fertigparkett klassisch mit Nut und Feder-Verbindung verlegt, stabilisiert und damit feuchtigkeitsfest gemacht, doch heute gibt es bereits viele leimlose Verlegevarianten.

In diesem Zusammenhang hat sich in den letzten Jahren das so genannte Klick-System absolut durchgesetzt, bei dem zwei Fertigparkettbretter einfach ineinander geklickt werden, wodurch selbst Laien innerhalb kürzester Zeit ganze Zimmer mit Parkettboden auslegen können.

Dazu trägt aber natürlich auch bei, dass bei Fertigparkett die einzelnen Bretter eben nicht einzeln verlegt werden, sondern dass diese auf Trägerplatten aufgebracht sind, die dann sehr viel schneller verlegt werden können. Auch ist mit Fertigparkett eine schnelle Nutzung von Räumlichkeiten möglich, denn Fertigparkett muss nach dem Verlegen nicht mehr geschliffen, lackiert oder geölt werden, weil diese Arbeitsschritte bereits in der Produktion erfolgen.
Nach dem Verlegen kann Fertigparkett bei Klicksystemen also sofort betreten werden, bei anderen Systemen wenn der Leim getrocknet ist.

Der Aufbau von Fertigparkett mit der relativ dünnen Nutzschicht macht ihn natürlich nicht zu einem so langlebigen Produkt wie Massivparkett. Allerdings wird dies heut oft gar nicht mehr gewünscht. Im Gegenteil bevorzugen es viele Wohnungsbesitzer nach einigen Jahren die Möglichkeit zu haben, ihre Räumlichkeiten umzugestalten. Mit großflächig verklebtem Massivparkett ist dies ein Problem, mit Fertigparkett, der in kurzer Zeit entfernt werden kann, nicht.

Außerdem spricht natürlich der sehr viel günstigere Preis für Fertigparkett, denn man erwirbt ja trotzdem ein Qualitätsprodukt und der Unterschied zwischen Fertig- und Massiv-Parkett ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Bei der Auswahl von Fertigparkett sollte man auf ähnliche Qualitätsmerkmale wie bei allen Parkettarten achten, also auf die Holzart, die Härte und Ähnliches.
Daneben ist bei Fertigparkett aber vor allem der Schichtaufbau wichtig. Die oberste Schicht ist geölt oder lackiert. Hier kommt es noch hauptsächlich auf den Geschmack an, denn qualitativ gibt es hier keinen großen Unterschied.
Dann können mehrere Trägerschichten kommen, bei denen die verwendeten Holzarten und sonstigen Materialien natürlich sehr wohl eine Rolle spielen.
Vor allem ist hier natürlich die Stabilität wichtig und für Allergiker heißt es auch darauf zu achten, dass keine gesundheitlich schädlichen oder allergienauslösenden Kleber oder Stoffe verwendet werden.

Wer hier ganz sicher gehen möchte sollte also zu einem Qualitätsprodukt greifen, aber leider ist es heute vielfach so, dass auch große Markenparkettböden nicht mehr in Österreich sondern wegen des immensen Preisdruckes immer öfter in China oder ähnlichen Billiglohnländern hergestellt werden. Hier ist eine genaue Abklärung und Nachfrage jedenfalls zu empfehlen.


Was ist ein "Schiffboden", was eine "Landhausdiele"?

Schiffboden

Auf einer Fertigparkettdiele, nebeneinander versetzt liegende Stabelemente, erzeugen den individuellen Charakter dieses Designs. Es werden 2-Stab oder 3-Stab Schiffsböden angeboten.

Ein Schiffsboden ist der Klassiker unter den Parkettsorten und übernimmt die traditionelle Optik von einem Schiffsdeck. Er kann sowohl die klassische, aber auch moderne Einrichtungen unterstreichen und sorgt durch die kurzen Stableisten für eine unverwechselbare lebendige und dynamische Optik.

Die Bezeichnung als Schiffboden oder Landhausdiele sagt nichts über die Qualität der Parkettbodens aus. Es ist nur eine von den Herstellern gängige Bezeichnung für bestimmte Designs.

Der Parkett im Schiffbodendesign hat den Vorteil, dass bedingt durch die kürzeren Stäbe, welche auf der Diele aufgeleimt sind, der Boden meist deutlich günstiger Angeboten werden können, im Vergleich zu einer Landhausdiele, wo eine durchgehendes Stück Holz für die Nutzschichte verwendet werden muss.

Landhausdielen

Im Gegensatz zu einem Parkett in Schiffsboden-Design hat die Landhausdiele einen einzigen durchgängigen Deckbelag. Sie stellt eine hochwertige Alternative zur Massivholzdiele dar. Durch die durchgängige Optik werden die natürliche Maserung und deren individueller Charakter einer Holzart hervorgehoben.

Eine Landhausdiele ist in unterschiedlichen Längen erhältlich, auch in XXL-Überlängen im Schlossdielenformat. Ein Parkett im Landhausdielen-Design erweitert einen Raum optisch, gibt ihm dadurch eine gewisse Großzügigkeit und eine elegante Ausstrahlung.

Eine etwas günstigere Variante ist die sogenannte Mehrblatt-Landhausdiele. Hier werden z.B zwei schmälere Decklamellen auf einer Diele aufgeklebt.

Landhausdielen erleben seit einigen Jahren einen besonderen Zuspruch. Die Auswahl ist hier mittlerweile sehr groß. Sowohl die Anzahl der Holzarten, aber vor allem die unterschiedlichen Oberflächen werden laufend erweitert. Wurden vor einigen Jahren nur lackierte und geölte Oberflächen angeboten, können heute zusätzlich gebürstete, gehobelte, gesägte, geräucherte und gealtertete Oberflächen gemacht werden. Ausserdem werden mit verschiedenen Oberflächentechniken wirklich tolle Designs erzielt. Hierzu gehören z.B gekalkte Oberflächen oder auch thermisch behandeltes Holz.

Gleich wie beim Parkett-Schiffboden, sagt auch die Bezeichnung Landhausdiele, Schlossdiele,... nichts über die Verarbeitung, Herkunft oder Qualität des Produktes aus. Auch hier können wir nur empfehlen, falls Sie ein qualitativ hochwertiges und ökologisch unbedenkliches Produkt erwerben möchten, genau nach dem Hersteller und dem Produktionsstandort zu fragen.

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Parkett und Fußbodenheizung?


Eine Frage, die häufig gestellt wird.

Hier kommen Sie zu den Antworten:


Welche Velegetechnik ist besser? Schwimmend oder Verklebt?

Schwimmende Verlegung

Einen Parkettboden professionell zu verlegen stellt heute nur noch teilweise eine Herausforderung für die handwerklichen Künste dar, denn vor allem mit der schwimmenden Verlegung von Parkett ist es durchaus auch für Laien möglich, einen Raum relativ schnell und gut mit Parkett zu verlegen. Parkett schwimmend zu verlegen bedeutet, dass die einzelnen Parkettbretter - oder bei Fertigparkett die Parkettelemente - nicht völlig mit dem Untergrund verbunden werden, sondern dass die Parkettelemente lediglich miteinander verbunden sind und damit lose auf dem Untergrund liegen.
Durch die heute oftmals vorhandenen Clicksysteme ist dies sogar ohne zusätzliche Verleimung möglich und dadurch relativ einfach zu machen.

Dies hat einige Vorteile: Zunächst einmal müssen nicht so hohe Ansprüche an den Boden gestellt werden, denn der Parkett wird ja nicht darauf geklebt. Lediglich eine ebene Fläche sollte gegeben und für eine entsprechende Trittschalldämmung muss gesorgt sein. Außerdem spart man sich die Kosten für den Kleber, den man bei einer vollständigen Verklebung benötigt. Die Menge an benötigtem Kleber reduziert sich bei der schwimmenden Verlegung enorm und dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Geldbeutel. Durch den Verzicht auf große Klebermassen tut man unter Umständen auch der Gesundheit etwas gutes, denn die meisten Kleber enthalten Lösungsmittel, die gesundheitsschädlich sein können. Man sollte sich bei der Auswahl des Klebers im Übrigen gründlich beraten lassen.

Natürlich hat die schwimmende Verlegung von Parkettboden aber nicht nur Vorteile sondern auch einige Nachteile: Was einige Verbraucher bei der schwimmenden Verlegung als Nachteil empfinden, ist der etwas höhere Trittschall. Dieser klingt meist etwas hohl. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der schwimmend verlegte Parkett beim Gehen darauf immer etwas nachgibt. Dadurch wird unter Umständen auch der Schall auf angrenzende Wände übertragen, was sich aber durch entsprechende Vorkehrungen und durch eine Trittschalldämmung verhindern lässt. Andere empfinden das Nachgeben des schwimmend verlegten Parketts allerdings sogar als wohltuend für die Bandscheiben. Ebenso kann bei der schwimmenden Verlegung auch der Raumschall, also die Geräuschentwicklung im Raum stärker sein, als bei der Verklebung. Oft sind hier Knarzgeräusche am störensten.

Weiters muss beachtet werden, dass bei der schwimmenden Verlegung zu anderen Bodenbelägen immer eine Übertrittsleiste aus Holz oder Aluminium verlegt werden muss, da es sonst zu Beschädigungen im Kantenbereich kommen kann. Bei der Verklebung kann darauf verzichtet werden.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass die Lebensdauer von schwimmend verlegtem Parkett geringer ist, als bei fest verklebtem Parkett. Dies ist ebenfalls mit dem Nachgeben bei mechanischer Belastung in Verbindung zu bringen, denn dabei werden die Fugen ständig gedehnt und belastet, was mit der Zeit dazu führen kann, dass Wasser eindringt. Allerdings empfiehlt sich die schwimmende Verlegung aus diesem Grund gerade für all diejenigen, die nach einer absehbaren Zeit eine neue Einrichtung haben möchten und deshalb auch den Parkett entfernen wollen. Dies ist bei der schwimmenden Verlegung kein Problem während geklebter Parkett schwierig zu entfernen ist.

Eine Renovierung von schwimmend verlegten Böden erweist sich in der Praxis oft als schwieriges Unterfangen. Durch das hohe Gewicht der Parkettschleifmaschine gibt der Parkettboden in dem Bereich nach und es kommt zu einem unschönen Schleifbild, welches oft erst beim Lackieren oder Ölen der Oberfläche stark hervorgehoben wird. Deshalb sollte man schon vor dem Verlegen des Parkettbodens überlegen, ob eine Renovierung in späteren Jahren gewünscht wird, oder eben nicht.

Ein Verlegevideo eines schwimmend verlegten Bodens finden Sie hier:

Vollflächige Verklebung

Das feste Verkleben von Parkett ist eine der hochwertigsten Lösungen im Parkettbereich und wer einen Parkettboden ein ganzes Leben lang nutzen will, für den ist diese Verlegart ideal, denn sie eignet sich für alle gängigen Parkettarten, und das Abschleifen und damit das Renovieren von Parkett ist bei festgeklebtem Parkett einfacher und besser zu bewerkstelligen. Außerdem macht ein fest verklebter Parkett keine unangenehmen klappernden Geräusche, wie dies bei der schwimmenden Verlegung oft der Fall ist.
Der geklebte Parkett kann zudem auch ohne Übergangsprofile zu anderen Bodenbelägen verlegt werden, was besonders edel und hochwertig aussieht und zudem praktisch ist, da keine störenden Holz- oder Aluprofile beim Putzen im Weg sind.

Aber auch der fest verklebte Parkett hat natürlich Nachteile. Zunächst einmal ist der notwendige Parkettkleber zu nennen, der je nach Qualität um einiges teurer ist als eine einfache Trittschallunterlage. Daneben können die im Kleber enthaltenen Lösungsmittel gesundheitsschädlich sein, weshalb eine vollflächige Verklebung von Parkett für bestimmte Personen gar nicht erst in Frage kommt. Hier gibt es aber schon Parkettkleber, welche EC1 geprüft sind, also sehr emmisionsarm sind und auch für sensible Personen geeignet sind.

Wer sich aber trotzdem für das feste Verkleben seines Parketts entscheidet, wird dies in den meisten Fällen von einem Fachmann bewerkstelligen lassen. Grundsätzlich ist das Verlegen und das Kleben von Parkettstäben aber natürlich auch in Eigenleistung möglich, wenn man keine hoch komplizierten Muster anstrebt und die Räumlichkeiten nicht allzu schwierig aufgebaut sind.

Daneben müssen aber natürlich auch einige bauliche Voraussetzungen erfüllt sein: So muss der Untergrund absolut trocken, fest, rissfrei und vor allen Dingen absolut eben sein. Während bei der schwimmenden Verlegungen geringe Abweichungen toleriert werde können, führt dies beim Verkleben sehr schnell zum Desaster. Als Faustregel gilt: Das Niveau darf auf einer  Wegstrecke von 120 cm höchstens um 2 Millimeter variieren.

Eine Untergrundprüfung ist hier in jedem Fall zu empfehlen! Die Feuchtigkeit des Untergrundes, meistens ein Estrich, kann nicht anhand der Oberfläche gemessen werden. Die Anforderungen an die Trockenheit sind aber extrem wichtig bei der Verklebung, da aufsteigende Feuchtigkeit zum Schüsseln der Parkettbretter führt um im schlimmsten Fall zu Zerstörung des erst kurz zuvor verlegten Parkettbodens. Leider gibt es hier etliche dokumentierte Fälle.

Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Verlegung von einem unserer Monteure erledigen lassen. Hier wird in jedem Fall eine genaue Untergrundprüfung, eine Feuchtigkeitsmessung mittels CM-Gerät, sowie die Anforderung eines Heizprotokolles gemacht, falls auch eine Fußbodenheizung vorhanden ist.

Ist der Untergrund geeignet muss ein entsprechender Kleber gefunden werden, natürlich abgestimmt auf den Untergrund. Je nach Hersteller und Parkettart variiert der Klebertyp.

Bevor man den Boden mit dem Kleber bestreicht sollte man sowieso zunächst einige Parkettstäbe zuschneiden und einpassen, denn es ist sehr hilfreich, wenn man bereits ein Anfangsstück aus mehreren Stäben zusammengestellt hat oder zumindest sofort die passenden Parkettstäbe bereit hat, und nicht erst mit dem Zuschneiden beginnt, wenn der Kleber schon beginnt zu trocknen.

Es ist beim vollflächigen Verlegen von Parkettboden immer sinnvoll in einer Raumecke zu beginnen. Der Kleber wird dann zunächst auf den Boden aufgebracht und mit einem Zahnspachtel durchgekämmt. Dann werden die Parkettstäbe aufgelegt und eingedrückt. Das Verleimen einzelner Parkettstäbe untereinander wie bei der schwimmenden Verlegung ist deshalb auch nicht nötig. Allerdings braucht auch der verklebte Parkett eine Dehnungsfuge, die gerade wird, wenn man Klötzchen verwendet.

Da es beim Verkleben der einzelnen Parkettstäbe oft schwierig ist die Richtung zu behalten und im Lot zu bleiben, empfiehlt es sich die Ausrichtung der schon verlegten Parkettstäbe immer wieder mit einer Richtlatte und mit einer Schnur zu überprüfen.

Bei fest verklebtem Parkett dauert das Trocknen mindestens einen Tag und erst dann kann der Boden betreten werden.

Ein Video zur vollflächigen Verklebung von Fertigparkett finden Sie hier:


Welche Oberfläche ist besser? Lackiert oder geölt?


Eine Frage, die häufig gestellt wird.

Hier kommen Sie zu den Antworten:


Die hier angegebenen Informationen sollen einen Überblick bieten. Abweichungen von einzelnen Herstellern oder Produkten sind möglich. 

Für eine detaillierte Beratung empfehlen wir einen Besuch in unserem Fachmarkt.

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Fertigparkett sorgt für ein für tolles Wohnambiente

Sie möchten Ihr Zuhause sichtbar aufwerten? Dann bietet unser hochwertiger Fertigparkett eine sehr gute Möglichkeit, um die Räumlichkeiten nicht nur optisch, sondern auch im Hinblick auf eine Wohlfühlatmosphäre aufzuwerten. Wer einmal im Winter barfuß in der Wohnung herumgelaufen ist, der kennt das unangenehme Gefühl kalter Fließen auf der Haut. Noch unangenehmer ist Teppichboden, der in vielen Fällen nicht so saubergehaltenwerden kann, wie Bewohner das gerne hätten. Mit unserem Eichen Parkett sind diese Probleme kein Thema mehr. Ein Boden aus Holz sieht gut aus, lässt sich einfach reinigen und ist haptisch ein absolutes Highlight. Das Material Holz ist nicht ohne Grund bereits seit tausenden von Jahren so beliebt beim Bau von Möbeln oder generell in der Einrichtung behaglicher Räume.

 

Modernes Eichen Parkett bietet zahlreiche Vorteile

Wenn Sie sich für unsere Parkettböden entscheiden, dann brauchen Sie keine Bedenken wegen des Verlegens zu haben. Dieser Vorgang funktioniert dank unserer hochwertigen Produkte äußerst unkompliziert. Zudem hält Eiche Parkett in den meisten Fällen viele, viele Jahre. Das setzt natürlich voraus, dass der Holzboden entsprechend gepflegt wird. Es ist allerdings nicht nötig, dass Sie den Boden übermäßig schonen. Da unser Parkett auf eine hohe Haltbarkeit ausgelegt ist, kann es auch starken Belastungen standhalten, ohne seine Schönheit einzubüßen. Dennoch sollten vor allem größere Flüssigkeitsansammlungen möglichst rasch entfernt werden. Auch beim Putzen ist es wichtig, dass das Eiche Parkett möglichst nebelfeucht gewischt wird. Sollte einmal zu viel Feuchtigkeit nach dem Wischen auf den Boden verbleiben, bietet sich ein gründliches Nachtrocknen an. Generell ist unser Fertigparkett nicht anfällig für Verschmutzungen, sondern sieht auch ohne die tägliche Reinigung immer gut aus - ein weiterer Vorteil gegenüber heller Fließen oder Teppiche.

 

Fertigparkett beim Fachmann kaufen und lange Freude haben

Wenn Sie neues Fertigparkett anschaffen möchten, dann sollten Sie dieses ausschließlich vom professionellen Händler beziehen. Wir als Fachmarkt für Holz kennen uns bestens mit den verschiedenen Holzarten, Herstellern und anderen Details aus. Verlassen Sie sich gerne auf eine professionelle Beratung von unseren engagierten Mitarbeitern. Die Entscheidung für ein Parkett ist keine Sache, die sie kurzerhand und aus dem Bauch heraus erledigen sollten. Verlassen Sie sich besser auf eine kundige Ansprechperson, welche Sie bei uns erwartet. Kundenservice nehmen wir sehr ernst, daher lassen wir Sie mit der Entscheidung für das richtige Eiche Parkett nicht alleine.

Wir sind ein Unternehmen mit Tradition und kümmern uns daher gerne um jeden einzelnen Kunden. Es ist uns ein Anliegen, Ihnen einen bestmöglichen Service, faire Preise und tolle Produkte bieten zu können. Überzeugen Sie sich gerne selbst davon, indem Sie mit uns Kontakt aufnehmen oder einfach vorbeikommen.

 

Holz für den Wohnraum muss hohe Qualität aufweisen

Neben unserem Fertigparkett erhalten Sie bei uns auch verschiedenes Holz für Türen oder für die Sauna. Gerade bei solchen Holzarten, welche direkt im Haus verwendet werden, ist es wichtig, dass das Material eine hohe Qualität mitbringt. Es kommt nicht nur auf den ersten Eindruck und eine überzeugende Optik an. Auch die Verarbeitung und sogar die Auswahl des rohen und nicht verarbeiteten Holzes für Eiche Parkett trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass Sie lange Freude am neuen Boden haben werden. Das Holz soll natürlich kein Harz mehr enthalten und zudem einwandfrei im Hinblick auf die Optik sowie Haptik sein. Auch die Bearbeitung und das Zusammenfügen der einzelnen Elemente muss so ausgeführt werden, dass am Ende ein Produkt entsteht, welches auf ganzer Linie überzeugen kann. Erstehen Sie das Parkett direkt bei uns, so können wir die erlesene Qualität garantieren.